Lesetipp Frühjahr/ Sommer 2021

Sharon Dodua Otoo
Adas Raum
Verlag Fischer, 288 Seiten, € 22,—

Otoos Mut und ihre Lust zu erzählen, ihre Neugier, die Gegenwart zu verstehen, machen atemlos. In ihrer Welt hängt alles am seidenen Faden, es droht zu fallen, und doch bleibt es auf wundersame Weise in der Schwebe.
So wie Ada, um die sich Otoos erster Roman dreht. Ada ist nicht eine sondern viele Frauen: In Schleifen bewegt sie sich von Ghana nach London, um schließlich in Berlin zu landen. Sie ist aber auch alle Frauen, denn die Schleifen transportieren sie von einem Jahrhundert zum nächsten. So erlebt sie das Elend, aber auch das Glück, Frau zu sein, sie ist Opfer, leistet Widerstand und kämpft für ihre Unabhängigkeit. Mit einer bildreichen Sprache und unendlicher Imagination, mit Empathie und Humor zeichnet Sharon Dodua Otoo ein überraschendes Bild davon, was es bedeutet, Frau zu sein.

Ewald Arenz
Der grosse Sommer
Verlag Dumont, 320 Seiten, € 20,—

Ein Mann, Friedrich, läuft über einen Friedhof und fragt sich, wie er zu dem geworden ist, der er heute ist: Alles beginnt damit, dass er mit 16 Jahren in die Nachprüfung muss, um versetzt zu werden. Das heißt, kein Urlaub mit der Familie. Als sei dass nicht schon schlimm genug, verdonnert ihn seine Mutter zum Lernen mit dem Großvater. Frieder ist entsetzt: ausgerechnet mit dem Großvater, den er bis vor ein paar Jahren noch siezen musste! Sein einziger Trost ist Nana, seine Großmutter. Und Beate, das Mädchen mit dem flaschengrünen Badeanzug, das er an einem der letzten Tage vor den Ferien im Schwimmbad kennengelernt hat. Allen schrecklichen Vorahnungen zum Trotz lernt er seinen Großvater in den darauffolgenden Wochen mit neuen Augen zu sehen, erfährt von der Liebesgeschichte der Großeltern und erlebt selbst die erste große Liebe. Ein perfekter Sommer, wäre da nicht sein bester Freund Johann, meist souverän und cool, tatsächlich aber ein komplizierter Mensch. Ewald Arenz´ neuer Roman ist witzig, hellsichtig, berührend, klug, manchmal sehr traurig, aber immer beglückend.

Mirko Bonné
Seeland Schneeland
Verlag Schöffling & Co, 448 Seiten, € 24,—

Wales im Jahr 1921. Der erste Weltkrieg und die Spanische Grippe haben gewütet, Europa ist am Boden. Der junge Merce Blackboro ist dem Fronteinsatz in der Arktis entgangen, leidet jedoch seit seiner Rückkehr von Shackletons gescheiterter Endurance-Expedition unter der heimischen Enge. Umso mehr, als Ennid Muldoon, die Liebe seines Lebens, eines Tages fluchtartig verschwindet, um ihr Glück in Amerika zu suchen. Mit ihr auf demselben Auswandererschiff reist inmitten der Elenden Europas der Tycoon und Trinker Diver Robey, der von einer Flugverbindung zwischen der alten und der neuen Welt träumt. Als der Dampfer in einen gewaltigen Schneesturm gerät und manövrierunfähig auf offener See treibt, scheinen sich die Hoffnungen aller – ob arm oder reich – zu zerschlagen. Merce muss einen Weg finden, Emnid und damit sich selbst zu retten. In seinem für den Alfred-Döblin-Preis nominierten großen neuen Roman erzählt Mirko Bonné kraftvoll und mitreißend von der verzweifelten Sehnsucht einer Zeit hundert Jahre vor unserer eigenen zerbrechlichen Gegenwart.

Ljudmila Ulitzkaja
Eine Seuche in der Stadt
Verlag Hanser, 112 Seiten, €16,—

Moskau 1939. Rudolf Iwanowitsch Mayer, Forscher am Pest-Institut von Saratow, berichtet über den Stand der Entwicklung eines Impfstoffs. Noch ahnt niemand, dass Mayer selbst infiziert ist. Schon am Abend wird er mit Fieber und Schüttelfrost ins Krankenhaus gebracht. Diagnose: Lungenpest. Das Krankenhaus wir unter Quarantäne gestellt, wer mit dem Forscher Kontakt hatte, zu Hause abgeholt. In der Zeit des Großen Terrors fürchtet jeder, in Stalins Folterkeller verschleppt zu werden. Oberst Pawljuk erschießt sich, als der schwarze Wagen vor seiner Tür hält, eine Frau verrät ihren Mann an den Geheimdienst…

Dmitrij Kapitelman
Eine Formalie in Kiew
Verlag Hanser, 176 Seiten, € 20,—

Eine Formalie in Kiew ist die ergreifende Geschichte einer Familie, die einst voller Hoffnung in die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen, und nun vor einem Haufen Katzen und einer mysteriösen Krankheit steht. Erzählt mit dem bittersüßen Humor eines Sohnes, der stoisch versucht Deutscher zu werden. Dimitrij Kapitelman kann besser sächseln als die Beamtin, bei der er den deutschen Pass beantragt. Nach 25 Jahren als Landsmann, dem Großteil seines Lebens. Aber der Bürokratie ist keine
Formalie zu klein, wenn es um Einwanderer geht. Frau Kunze verlangt eine Apostille aus Kiew. Also reist er in seine Geburtsstadt, mit der ihn nichts mehr verbindet außer Kindheitserinnerungen. Schön sind diese Erinnerungen, warten doch darin liebende, unfehlbare Eltern. Und schwer, denn gegenwärtig ist die Familie zerstritten. Bis das Schicksal sie in Kiew wieder zusammenführt.

Natsu Miyashita
Der Klang der Wälder
Verlag Insel, 238 Seiten, € 20,—

Als der junge Tomura einem Klavierstimmer bei der Arbeit lauscht, fühlt er sich durch den Klang in die hohen, rauschenden Wälder seiner Kindheit zurückversetzt, und fortan prägt die Leidenschaft für die Musik sein Leben. Er lernt das Handwerk des Klavierstimmens, doch bei aller Hingabe ist da doch stets die Angst vor dem Scheitern auf der Suche nach dem perfekten Klang. Als er das Klavier der beiden Schwestern Kazune und Yuni stimmen soll, muss er erkennen, dass es dabei um mehr geht als um technische Versiertheit – und es „den einen“ perfekten Klang nicht gibt. Und als er Kazune, die angehende Konzertpianistin, dann spielen hört, spürt er die Bestimmung seines Lebens: ihr Spiel zum Strahlen bringen.

Laura Imai Messina
Telefonzelle am Ende der Welt
Verlag btb, 352 Seiten, € 20,—

Eine Tagesfahrt von Tokio entfernt steht in einem Garten am Meer einsam eine Telefonzelle. Nimmt man den Hörer ab, kann man dem Wind lauschen – und den Stimmen der Vergangenheit. Viele Menschen reisen zu dem Telefon des Windes um mit ihren verstorbenen Angehörigen zu sprechen und um ihnen die Dinge zu sagen, die zu Lebzeiten unausgesprochen blieben. So kommt eines Tages auch die Radiomoderatorin Yui an den magischen Ort. Im Tsunami 2011 verlor sie ihre Mutter und ihre kleine Tochter. Yui lernt in dem Garten den Arzt Takeshi kennen, auch er muss ein Trauma verarbeiten. Die beiden nähern sich an, gemeinsam schöpfen sie neuen Mut. Und erlauben sich zum ersten Mal, dem Leben einfach seinen Lauf zu lassen. Ganz gleich, was es für sie vorgesehen hat …

Krimis

Jan Seghers
Der Solist
Verlag Rowohlt, 300 Seiten, € 20,—

Im Sommer 2017 stößt der Frankfurter Ermittler Neuhaus zur SETA – der Sondereinheit Terrorabwehr, die in einer Baracke auf dem Tempelhofer Feld in Berlin residiert. Die Truppe wurde gegründet, um Versäumnisse der Sicherheitsbehörden wie bei den NSU-Morden oder bei dem Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt künftig auszuschließen. Wahlen stehen bevor, die Gefährdungslage in der Hauptstadt hat sich drastisch verschärft, das Land sehnt sich nach Ruhe. Neuhaus wurde geholt, um Berliner Kollegen zu unterstützen. Aber gleichzeitig soll er sie unbemerkt überwachen. Denn die Polizei hat ein Nazi-Problem. Da erschüttert eine Serie von Morden die Republik. Die Opfer: ein junger, jüdischer Aktivist, eine muslimische Publizistin und ein parlamentarischer Staatssekretär. Was verbindet sie? Ein absolutes Rätsel. Neuhaus, der Solist, macht sich auf die Suche.

Peter Mohlin & Peter Nyström
Der andere Sohn
Verlag HarperCollins, 528 Seiten, € 22,—

Vor zehn Jahren ist in der schwedischen Kleinstadt Karstad eine junge Frau spurlos verschwunden. Ihre Leiche blieb verschollen, den einzigen Verdächtigen Billy musste man laufen lassen. Doch die Tat ist nie vergessen worden, die Schuldzuweisungen sind nie verstummt. Nun wird der Cold Case neu aufgerollt. Als sich der amerikanische FBI-Agent John Adderley nach einem missglückten Undercover-Einsatz in Baltimore eine neue Identität zulegen muss, ist für ihn sofort klar: Er will nach Schweden zurückkehren, zu seinen Wurzeln. Denn John hat noch eine alte Schuld zu begleichen. Billy ist sein Halbbruder und hat John schon früher angefleht, ihm zu helfen. Er sei unschuldig und die Provinzpolizei damals wie heute nur auf der Suche nach einem Sündenbock, beteuert er. Trotz des Risikos, dass Johns Verfolger aus Baltimore ihm in seine alte Heimat folgen, reist er nach Karlstad und wird Teil des Ermittlerteams. Doch diese Entscheidung bringt nicht nur ihn in tödliche Gefahr.

Marc Elsberg
Der Fall des Präsidenten
Verlag Blanvalet, 608 Seiten, € 24,—

Nie hätte die Juristin Dana Marin geglaubt, diesen Tag wirklich zu erleben: Bei einem Besuch in Athen nimmt die griechische Polizei den Ex-Präsidenten der USA im Auftrag des Internationalen Strafgerichtshofes fest. Sofort bricht diplomatische Hektik aus. Der amtierende US-Präsident steht im Wahlkampf und kann sich keinen Skandal leisten. Das Weiße Haus stößt Drohungen gegen den Internationalen Gerichtshof und gegen alle Staaten der Europäischen Union aus. Und für Dana Marin beginnt ein Kampf gegen übermächtige Gegner. So für ihren wichtigsten Zeugen, dessen Aussage den einst mächtigsten Mann der Welt endgültig zu Fall bringen kann. Die US- Geheimdienste sind dem Whistleblower bereits dicht auf den Fersen. Währenddessen bereitet ein Einsatzteam die gewaltsame Befreiung des Ex-Präsidenten vor, um dessen Überstellung nach Den Haag mit allen Mitteln zu verhindern …

Wenn Sie einen Tolino besitzen …
alle Bücher gibt es auch auch als e-books über unseren
Internet-Shop unter www.rittersche.de

Historisches, Nützliches und Schönes

Ronald D. Gerste
Die Heilung der Welt
Das Goldene Zeitalter der Medizin 1840 – 1914
Verlag Klett-Cotta, 400 Seiten, € 24,—

Anschaulich und lebensnah erzählt R.D. Gerst die umwälzenden Ereignisse und wissenschaftlichen Entwicklungen in der erstaunlich dynamischen Zeit von 1840 bis 1914, in der die Medizin ungeahnte Fortschritte machte: ein packendes Porträt einer entfesselten Epoche, die Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik revolutionierte – mit bleibenden Folgen bis in unsere Gegenwart. Innerhalb dieser Jahre entwickelte sich die moderne Medizin und veränderte das Verhältnis des Menschen zu seinem Körper und dessen Leiden nachhaltig. Heilungserfolge wurden möglich, an die bisher nicht zu denken gewesen war. Es waren Forscher, Mediziner und Ärzte wie Koch, Semmelweis und Morton, die unsere Moderne begründeten. Diese Pioniere der Gegenwart zu begleiten heißt auch, sich auf eine Zeitreise zu begeben. Doch der Mensch bleibt Mensch und die Natur lässt sich nicht endgültig bezwingen. Am Ende der hoffnungsvollen Epoche stehen eine von Staatsmännern geschaffene Katastrophe und, fast wie ein tragisches Nachwort zur Saga der Triumphe, eine von Viren verursachte Pandemie: die Spanische Grippe.

Isabel Allende
Was wir Frauen wollen
Verlag Suhrkamp, 184 Seiten, € 18,—

Von früh an erlebt die kleine Isabel, wie die Mutter, vom Ehemann sitzengelassen, sich tagein, tagaus um ihre Kinder kümmert, „ohne Mittel oder Stimme“. Aus Isabel wir ein wildes, aufsässiges Mädchen, fest entschlossen, für ein Leben zu kämpfen, das seine Mutter nicht haben konnte. In den späten Sechzigern ist Isabel in der Frauenbewegung aktiv. Umgeben von gleichgesinnten Journalistinnen schreibt sie „mit einem Messer zwischen den Zähnen“ und fühlt sich erstmals wohl in ihrer Haut. In drei Ehen erlebt sie, wie sie als Frau in Beziehungen wachsen kann, wie man scheitert und wieder auf die Beine kommt. Und was wollen Frauen heute? Liebe und Respekt und vor allem auch Kontrolle über Leben und Körper und Unabhängigkeit. In dieser Hinsicht aber gibt es noch viel zu tun, sagt Isabel Allende. Und dieses Buch soll dazu beitragen, „unsere Töchter und Enkeltöchter zu inspirieren. Sie müssen für uns leben, so wie wir für unsere Mütter gelebt haben, und mit der Arbeit weitermachen, die wir begonnen haben.“

Peter Merseburger
Aufbruch ins Ungewisse
Verlag DVA, 462 Seiten, € 26,—

Er war das Gesicht des kritischen Journalismus und die Reizfigur der Mächtigen: Peter Merseburger blickt zurück auf sein Leben und lässt dabei die Geschichte der Bundesrepublik von den Anfängen in Trümmern bis zur Wiedervereinigung lebendig werden. Merseburgers Jahre als Leiter des Fernsehmagazins „Panorama“ fielen in eine aufwühlende Zeit: Ostpolitik, RAF, Abtreibungsdiskussion. Seine scharfen Kommentare waren gefürchtet, er übte Kritik an den Regierenden in einer immer noch autoritätsfixierten Zeit. In seinen glänzend geschriebenen Erinnerungen erweist er sich einmal mehr als unabhängiger Kopf.

Henry J. Fair, Brent Stirton, Ami Vitale und andere
Human nature
Über den Zustand unserer Erde
Verlag Knesebeck, 300 Seiten mit farb. Abb., € 40,—

Beinahe täglich werden wir mit neuen Meldungen über das fortschreitende Artensterben und den Klimawandel, über großflächige Rodungen und Waldbrände, über fortschreitende Umweltzerstörung und Flächenversiegelung konfrontiert. Zwölf der weltbesten Fotografen zeigen in diesem Buch anhand ihrer besten Bilder ihren individuellen Blick auf den derzeitigen Zustand unserer Erde. Die Frage, woraus der Reichtum besteht und wie wir ihn am besten wertschätzen und schützen können, wird von den einzelnen Fotografen in ausführlichen und aufrüttelnden Interviews beantwortet. Die persönlichen Berichte und beeindruckenden Fotografien in human nature sind eine Dokumentation des gegenwärtigen Zustands unseres Planeten: wunderschön und hässlich, atemberaubend und alarmierend, faszinierend und überraschend. Bildgewaltige Hommage an die Natur und Weckruf zugleich .

Victoria Summerley
Grüne Oasen
Stars und ihre Gärten
Verlag Gerstenberg, 272 Seiten, € 50,—

Dieses Buch präsentiert die Gärten und Häuser von 25 Prominenten, die ihren Anwesen in England einen ganz besonderen Stempel aufgedrückt haben. Künstler, Schauspieler, Musiker, Komponisten, Designer, Drehbuchautoren, und Schriftsteller gewähren einen exklusiven Einblick in ihre privaten Rückzugsorte. Dort sammeln sie ihre Kräfte und lassen sich von der Natur inspirieren.

Kinder- und Jugendbücher

Lauren Castillo
Igel & Schnuff
Verlag Carlsen,118 Seiten € 12,—
ab 5 Jahre

Igel lebt mit ihrem Stoffhund Schnuff glücklich auf einer kleinen Insel im Fluss – bis zu der Nacht mit dem schrecklichen Sturm, in der Schnuff verloren geht. Igel ist untröstlich und macht sich mutig auf die Suche nach ihm. Zum Glück trifft sie dabei ganz viele neue Freunde! Mit der Hilfe von Maulwurfine, Eule, Biber und Henne findet sie nicht nur Schnuff wieder, sondern lernt auch das Mädchen Annika kennen. Auch sie hat etwas verloren: ihr geliebtes rotes Notizbuch. Klar, dass die Tierfreunde auch Annika helfen.

Barbara Rose
Geisterschule Blauzahn – Lehrer mit Biss
Verlag DTV, 176 Seiten, € 10,95
ab 8 Jahre

Freddy kann sein Glück noch gar nicht fassen: Ihm wird tatsächlich ein kostenloser Platz im Internat Blauzahn angeboten! Was er nicht ahnt: dort werden eigentlich magische Wesen aller Art unterrichtet – also Vampire, Poltergeister, Werwölfe … Sie lernen dort, wie man den Menschen so richtig Angst einjagt. Doch die Schule hat Nachwuchsprobleme und so hat Direktor Graf Blauzahn zähneknirschend zugestimmt, Menschenkinder aufzunehmen. Nicht jeder ist mit dieser Veränderung einverstanden – irgendjemand will Freddy loswerden. Und das mit allen Mitteln.

Annika Scheffel
Sommer auf Solupp
Verlag Thienemann, 320 Seiten, € 15,—
ab 10 Jahre

Irgendwo weit draußen, wie ein Klecks im Meer, liegt Solupp. Die 12-jährige Mari wäre jetzt viel lieber im Fußballcamp als auf dieser winzigen Insel und auch Kurt und der kleine Bela sind alles andere als begeistert. Aber dann erfahren die Geschwister von einem sagenumwobenen Schatz und schon stecken sie mittendrin im schönsten Abenteuer, das man sich vorstellen kann.

Martina Wildner
Der Himmel über dem Platz
Verlag Beltz, 218 Seiten, € 13,95
ab 12 Jahre

Jolanda hat einen Traum – sie will die beste Fußballerin aller Zeiten werden. Das neue Training mit der Jugendmannschaft Blau-Weiß ist hart. Doch das größte Hindernis sind ihre Selbstzweifel, die nur sie allein überwinden kann. Das Schöne aber ist, das Jo dabei so viele helfen – die kleine Schwester Katrina, eine Trainerin und irgendwie auch der Piranhas züchtende Kubitschek.
Virtuos erzählt die preisgekrönte Autorin Martina Wildner in diesem Roman von einem leidenschaftlich kämpfenden Mädchen, für das es in diesem Sommer um alles geht. „Das Buch erzählt eine spannende Geschichte und gibt gute Einblicke in das Leben von Fußballerinnen. Es zeigt viele interessante Facetten aus diesem Bereich.“ Sagt Felicitas Rauch, VfL Wolfsburg/ DFB Nationalspielerin

Rainer Werkwerth
Ghostwalker
Verlag Planet, 365 Seiten, € 17,—
ab 14 Jahre

Walk on, Ghost! Hamburg 2047: Die Ausspähung von Daten ist ein Weltweites Geschäft. Große Firmen nutzen zum Versand von Nachrichten sogenannte Ghostwalker in der virtuellen Welt, um Datendiebstahl zu vermeiden. Einer dieser Ghostwalker ist der siebzehn Jahre alte Jonas. In der realen Welt kommt er gerade so über die Runden, im Netz jedoch ist er eine Legende und unter dem Namen Moondancer bekannt. Als er einen sehr lukrativen Auftrag annimmt, heftet sich die geheimnisvolle Blue an seine Fersen und will ihn mit allen Mitteln aufhalten. Dann aber tauchen unvermittelt Feinde auf, die sie beide und die ganze Welt bedrohen. So werden aus den Konkurrenten Blue und Moondancer Verbündete, die sich gemeinsam dem Kampf auf Leben und Tod stellen müssen.

Rittersche Buchhandlung
59494 Soest | Grandweg 1a
Telefon: 02921 4641
Telefax: 02921 4543